Donnerstag, 17. November 2022

Kollegiale Gesprächsführung

 Referentin: Eva Singer


Lifelong-Guidance-Strategie LLG

LLG-Forunm setzt sich zusammen aus Vertreterinnen des Ministeriums für Bildung, des AMS


3 Säulen:

  • Berufsorientierung
  • individuelle Beratung und Unterstützung im Entscheidungsprozess
  • Realbegegnungen - BPT, Bildungs- und Berufsinfomessen
  • Schulpsychologische Beratung - Talente-Check

Aspekte kollegialer Gesprächsführung für die Koordinatoren-Tätigkeit



Paul Watzlawik: "Kommunikation ist nicht nicht möglich"

5 Axiome der Kommunikation:

  1. Man kann nicht nicht kommunizieren
  2. Jede Kommunikation hat einen Inhalts- und einen Beziehungsaspekt - bei jeder Komm. muss die Beziehungsebene berücksichtigt werden
  3. Kommunikation ist immer Ursache und Wirkung
  4. Analog und digital
  5. symmetrisch oder komplementär


wertschätzender Umgang mit Kollegen und Schülern ist wichtig



Jeder hat einen  anderen Standpunkt, die Brücke von einem zum anderen sind Fragen


Schüler wollen etwas gut können, positiv ankommen, 

Grundsätze für eine erfolgreiche Kommunikation:

Offenheit 

Empathie

Respekt vor jedem

Echtheit, Authentizität

Kongruenz = Wahrheit


Rat geben nur so, dass es sehr weit gesteckt ist und der Schüler selbst daraufkommen kann.

Ratschläge sind nicht zielführend, weil jeder selbst entscheiden muss

Keiner kann ein Problem so verstehen wie es vom anderen gemeint war.

Man kann nie eine Lösung für andere finden, jeder muss selbst wissen.

Lösungsorientiert kommunizieren heißt zuhören können und Fragen stellen, damit sie die Lösung leichter aufspüren können.


Kommunikationsquadrat:



Gewaltfreie Kommunikation nach Rosenberg

  • Beobachtung schildern
  • eigene Gefühle mitteilen (statt Schuldzuweisungen)
  • Bedürfnisse  formulieren (statt Strategien vorzuschlagen)
  • Eine Bitte äußern (statt Forderungen zu stellen)

speziell bei Kindern:

Zeitdruck vermeiden

erkennen von Gefühlen trainieren

aufmerksam zuhören


Bei Kommunikationsproblemen ist es sehr hilfreich, sich in den anderen hineinzuversetzen und die Perspektive zu ändern.


Handlungsbedarf

Die lösungsorientierte Gesprächsführung hilft uns dabei, nach einer Lösung zu suchen und diese gemeinsam zu finden.

Dabei ist es wichtig, den Betroffenen als Experten für seine Probleme sein zu lassen.

Glaubenssätze sind Aussagen wie Das kann ich sowieso nicht ...


Lösungsorientierte Gesprächsführung

  • Ressourcen finden: Wo läuft es gut? Schule? Privat?
  • Was soll so bleiben, wie es ist? Was könnte besser sein? Noch besser?
  • Handlungsmöglichkeiten erweitern, Handles stets so, dass du die Handlungsmöglichkeiten erweiterst - Blickfeld erweitern
  • Auftragsklärung - Was wollen wir erreichen? Wo liegt das Problem?
  • Zielklärung - diese verändern sich, daher immer wieder klären

Feedback erarbeiten
Anregung - aber nicht vergessen: Jeder ist Experte für sich selbst

Erlaubt ist:

Wenn etwas funktioniert, mach mehr davon

Wenn etwas nicht funktioniert, mach etwas anderes.


Hilfreiche Fähigkeiten

Die Fähigkeit des Nichtwissens

Die Kunst des Zuhörens

Die Fähigkeit des Schweigens (therapeutisches Grunzen ist erlaubt)

Schweigen des Gesprächspartners akzeptieren


Zirkularität

Zirkuläre Fragen "klopfen" das Umfeld ab

Perspektivenwechsel - hilft Lösung zu finden, erweitern Horizont 

Man blickt über den Tellerrand hinaus

Perspektivenwechsel

Zirkularität ist alltägliches Einfühlungs- und Denkphänomen

Sie verschafft Überblick über Zusammenhänge und Motivationen










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