Freitag, 27. Januar 2023

Moderation von Entwicklungsprozessen II

 Referentin: Margit Pichler


Jede Maßnahme in BO muss reflektiert werden!

Jobmesse mit Fotos dokumentieren, z. B. in einem Blog

Fragen zur Reflexion stellen



Idee: Projektwoche "Get your job"

Maßnahmen verschriftlichen

Standortkonzept im Kollegium gemeinsam ausarbeiten, schrittweises Erarbeiten des Soll-Zustandes, schrittweises Erarbeiten des Soll-Zustandes, Ist-Zustand aufrütteln, Orientierung, Diagnose, Planung


Wo beginnen Entwicklungsprozesse?

persönlichkeitsstärkende Übungen führt zu mehr Zufriedenheit und bessere Lernbereitschaft

zu finden auf

https://hepi.at/aktuell/news/permateach


Jährliche Überarbeitung des Standortkonzeptes ist notwendig!



In einer Konferenz überlegen, was jeder für die BO einbringen kann. Jugendliche in ihren Interessen wahr- und ernst nehmen.

Immer alle im Vorfeld mit ins Boot holen

Laufbahngestaltungskompetenzen müssen in allen Fächern erworben werden.

Das BBO-Tool am Beginn einsetzen

Schüler müssen den Prozess mit einem E-Portfolio dokumentieren, wäre auch auf tiktok möglich

Bewerbungsschreiben und Lebenslauf für berufspraktische Tage verwenden


Präsentation:

interaktives Poster gestalten, 

Logos in Print-Qualität auf moodle



Standortkonzept:


IBOBB



Ziele: Befähigung zr lebenslangen beruflichen Gestaltung

Schulinternes BO-Konzept: Ziele, Verantwortlichkeiten, Zeitplanung, Fokus auf Lernprozess der Jugendlichenb

Schulleitung: hat Letztverantwortung, BO als Aufgabe der gesamten Schule

Qualifiziertes Personal: Benennung und Unterstützung eines BO-Teams, Arbeit im Team

Kooperation & Netzwerke: curriculumbasierte Zusammenarbeit mit Eltern, Wirtschaft, Berufsberatung

Zeitliche Einbindung: Kontinuität & Systematik, Langfristigkeit, prozessorientierte Arbeit im Sinne von Angeboten, die aufeinander aufbauen


Probleme:

berufliche Orientierung parallel zur Pubertät

Angebote müssen die Jugendlichen berühren

Globalisierung, Digitalisierung und New Work

außerschulische Unterstützungsangebote meist unüberschaubar

zeitlicher und organisatorischer Aufwand für BO-Verantwortliche

Individualisierung der Angebote und Systematik des Einsatzes fehlt 

 

Reflexion ist der wichtigste Punkt "Was ist die Beute von heute?" 

Vor- und Nachbereitung bringt erst die Qualität, wichtiger als die Quantität


Ziele beruflicher Orientierung

Befähigung zur proaktiven, informierten und individuell begründeten Berufswahl

Unterstützung beim Erwerb einer umfassenden Berufswahlkompetenz

Durchgängige und nachhaltige berufliche Orientierung


BOKOs müssen die Maßnahmen evaluieren

Schulinfo- und Berufsinfoabend in der Region schulübergreifend machen (mit Martinsberg?), dann wäre es jährlich für die 4. möglich


Evaluierung mit den Jahrgangslehrern!!!


IBOBB-Material nutzen

Schilf für das Jahrgangsteam der 3. und 4. Klasse zur BO veranstalten


 

 





Donnerstag, 26. Januar 2023

Moderation von Entwicklungsprozessen und Implementierung von IBOBB am Schulstandort

 Referentin: Margit Pichler


Situationsanalyse


Elternabend in Workshop-Form

neue Form von Elternabenden: z. B. Kinder etwas präsentieren lassen, von den Eltern das Buffett richten lassen

Lehrveranstaltung Talente-Check am 29. März in St. Pölten


Disruption: Buzzword in einer VUKA-Welt = Erklärung VUKA

= alles ist unsicher, alles ist im Wandel (eine disruptive Technologie ist eine Innovation, die bestehende Technologie oder bestehende Produkte oder bestehende Dienstleistungen vollständig verdrängt)

daher kann ich Schüler nicht auf einen Beruf vorbereiten, sondern muss sie auf lebenslanges Lernen  vorbereiten

Disruption entsteht, wenn alte Systeme träge, selbstgerecht und zukunftsblind sind.

Steuerung des Wandels durch 2 Faktoren:

1. externe Faktoren - gesetzliche Regelungen / vorgesetzte Dienstbehörde, Wettbewerb, Veränderungen der Außenwelt


künstliche Intelligenz: chat gpt: https://www.ingame.de/news/chat-gpt-login-deutsch-text-open-ai-ki-nutzer-suche-ausprobieren-google-hamburg-91971562.html

Info auf ikt4you: https://www.ikt4you.eu/be-active/weblinks/kiaufsatz

für Aufsätze und Bewerbungsschreiben verwendbar

kritisch hinterfragen: nft https://www.plus500.com/de-AT/?id=128285&tags=g_sr%2b1012406610_cpi%2bAustriaSearchCrypto_cp%2b127978354250_agi%2bCrypto.NFT_agn%2bnft+marketplace_ks%2bkwd-1187202550749_tid%2be_mt%2bc_de%2bg_nt%2b_ext%2b1000772_loc%2bUURL&=%d7%90&gclid=CjwKCAiA5sieBhBnEiwAR9oh2vB47L7jEeclCtm-Qp8AGZdk2SIimamxGMUBl6k4R0OqX2h5Mq7E7RoClokQAvD_BwE

junge Menschen brauchen eine andere Welt für ihren persönlichen Entwicklungsprozess


2. interne Faktoren - Ideen aus der eigenen Organisation, Standortspezifika, Wunsch nach Veränderung


BOKOs können mit ihren Maßnahmen und Aktivitäten Veränderungen im System initiieren, 



Wichtig:

BOKO muss im Team arbeiten, ein Fachteam zusammenstellen,

Bewusstseinsbildung, wer könnte welche Rolle im BBO-Prozess übernehmen, 

wie kann man die BBO in der Schule weiterentwickeln

step by step- Maßnahmen setzen und evaluieren

Verbündete suchen









Freitag, 18. November 2022

Kollegiale Gesprächsführung II

Referent: Dr. Daniel Passweg 


Rapport 

= gute Gesprächs- und Vertrauensbasis, ideale Basis für Konfliktlösung

Non-Rapport

= keine übereinstimmende Kommunikation, erschwert die Konfliktlösung

einfachster Rapport geht über die Körpersprache

Rapport 

optimale Position für Beratungsgespräche ist ein 45° Winkel


Meta-Modell der Sprache

= wie wird was ausgedrückt, dieses wird einem linguistischem System zugeordnet und dann wird entsprechend und gezielt gefragt

Generalisierung = Verallgemeinerungen -> solange fragen, bis Beispiele kommen, Fragen, die in die Tiefe gehen, stellen, gut geeignet für die Beratung bei Glaubenssätzen

Verzerrungen = Ursache-Wirkung wird falsch dargestellt - z. B. Schuld wird auf einen anderen geschoben, verhindert Lösung, z. B. Lehrer ist schuld -> Strategie: Worum geht es wirklich? Wie schaut der momentane Notenstand aus? Wie ist das Leistungsbild in der Klasse? So lange fragen, bis die Eltern reflektieren, oft schwierig, weil die Eltern emotional sind,


Rapport braucht Empathiefähigkeit

Unangenehme Gespräche können am besten mit einer Systemstörung (z. B. Klopfen, Klingeln, ...) unterbrochen werden.

Preframing: ein vorher festgesetzter Rahmen



nR entsteht z. B. durch Aufstehen, verursacht einen Tilt = Gesprächspartner verliert den Faden, außer es fällt ihm nicht auf, weil er stark unter Stress steht.

Transaktionsanalytisches Modell von Berne

Sozialisierungsmodell von Graves

entsprechend unserem Umfeld passen wir uns an

ungerade Level sind Egolevel, gerade Level sind Teamlevel

  1. Säuglingsstufe oder Egostufe
  2. Kleinkindstufe - Kinder wollen mit anderen interagieren
  3. pubertäre Stufe - Jugendliche fixieren ihre eigenen Werte - wie geht es mir? nörgeln, raunzen
  4. soziale oder Krankenpflegestufe, typisch für Lehrer - wie geht es mir und meinem Umfeld?
  5. Führungskraft, entscheidet über die Köpfe hinweg, kritisiert und macht Lösungsvorschläge, Kommunikation und Wertschätzung sind notwendig, wichtig für Krisenmanagement
  6. Führungskraft - teamorientiert, ideal für Schulentwicklung 

Jeder bewegt sich täglich auf unterschiedlichen Niveaus, kann z. B. durch Sport verändert werden
















Donnerstag, 17. November 2022

Kollegiale Gesprächsführung

 Referentin: Eva Singer


Lifelong-Guidance-Strategie LLG

LLG-Forunm setzt sich zusammen aus Vertreterinnen des Ministeriums für Bildung, des AMS


3 Säulen:

  • Berufsorientierung
  • individuelle Beratung und Unterstützung im Entscheidungsprozess
  • Realbegegnungen - BPT, Bildungs- und Berufsinfomessen
  • Schulpsychologische Beratung - Talente-Check

Aspekte kollegialer Gesprächsführung für die Koordinatoren-Tätigkeit



Paul Watzlawik: "Kommunikation ist nicht nicht möglich"

5 Axiome der Kommunikation:

  1. Man kann nicht nicht kommunizieren
  2. Jede Kommunikation hat einen Inhalts- und einen Beziehungsaspekt - bei jeder Komm. muss die Beziehungsebene berücksichtigt werden
  3. Kommunikation ist immer Ursache und Wirkung
  4. Analog und digital
  5. symmetrisch oder komplementär


wertschätzender Umgang mit Kollegen und Schülern ist wichtig



Jeder hat einen  anderen Standpunkt, die Brücke von einem zum anderen sind Fragen


Schüler wollen etwas gut können, positiv ankommen, 

Grundsätze für eine erfolgreiche Kommunikation:

Offenheit 

Empathie

Respekt vor jedem

Echtheit, Authentizität

Kongruenz = Wahrheit


Rat geben nur so, dass es sehr weit gesteckt ist und der Schüler selbst daraufkommen kann.

Ratschläge sind nicht zielführend, weil jeder selbst entscheiden muss

Keiner kann ein Problem so verstehen wie es vom anderen gemeint war.

Man kann nie eine Lösung für andere finden, jeder muss selbst wissen.

Lösungsorientiert kommunizieren heißt zuhören können und Fragen stellen, damit sie die Lösung leichter aufspüren können.


Kommunikationsquadrat:



Gewaltfreie Kommunikation nach Rosenberg

  • Beobachtung schildern
  • eigene Gefühle mitteilen (statt Schuldzuweisungen)
  • Bedürfnisse  formulieren (statt Strategien vorzuschlagen)
  • Eine Bitte äußern (statt Forderungen zu stellen)

speziell bei Kindern:

Zeitdruck vermeiden

erkennen von Gefühlen trainieren

aufmerksam zuhören


Bei Kommunikationsproblemen ist es sehr hilfreich, sich in den anderen hineinzuversetzen und die Perspektive zu ändern.


Handlungsbedarf

Die lösungsorientierte Gesprächsführung hilft uns dabei, nach einer Lösung zu suchen und diese gemeinsam zu finden.

Dabei ist es wichtig, den Betroffenen als Experten für seine Probleme sein zu lassen.

Glaubenssätze sind Aussagen wie Das kann ich sowieso nicht ...


Lösungsorientierte Gesprächsführung

  • Ressourcen finden: Wo läuft es gut? Schule? Privat?
  • Was soll so bleiben, wie es ist? Was könnte besser sein? Noch besser?
  • Handlungsmöglichkeiten erweitern, Handles stets so, dass du die Handlungsmöglichkeiten erweiterst - Blickfeld erweitern
  • Auftragsklärung - Was wollen wir erreichen? Wo liegt das Problem?
  • Zielklärung - diese verändern sich, daher immer wieder klären

Feedback erarbeiten
Anregung - aber nicht vergessen: Jeder ist Experte für sich selbst

Erlaubt ist:

Wenn etwas funktioniert, mach mehr davon

Wenn etwas nicht funktioniert, mach etwas anderes.


Hilfreiche Fähigkeiten

Die Fähigkeit des Nichtwissens

Die Kunst des Zuhörens

Die Fähigkeit des Schweigens (therapeutisches Grunzen ist erlaubt)

Schweigen des Gesprächspartners akzeptieren


Zirkularität

Zirkuläre Fragen "klopfen" das Umfeld ab

Perspektivenwechsel - hilft Lösung zu finden, erweitern Horizont 

Man blickt über den Tellerrand hinaus

Perspektivenwechsel

Zirkularität ist alltägliches Einfühlungs- und Denkphänomen

Sie verschafft Überblick über Zusammenhänge und Motivationen










Richtige Bewerbung