BOKO HLG
Samstag, 4. März 2023
Freitag, 27. Januar 2023
Moderation von Entwicklungsprozessen II
Referentin: Margit Pichler
Jede Maßnahme in BO muss reflektiert werden!
Jobmesse mit Fotos dokumentieren, z. B. in einem Blog
Fragen zur Reflexion stellen
Idee: Projektwoche "Get your job"
Maßnahmen verschriftlichen
Standortkonzept im Kollegium gemeinsam ausarbeiten, schrittweises Erarbeiten des Soll-Zustandes, schrittweises Erarbeiten des Soll-Zustandes, Ist-Zustand aufrütteln, Orientierung, Diagnose, Planung
Wo beginnen Entwicklungsprozesse?
persönlichkeitsstärkende Übungen führt zu mehr Zufriedenheit und bessere Lernbereitschaft
zu finden auf
https://hepi.at/aktuell/news/permateach
Jährliche Überarbeitung des Standortkonzeptes ist notwendig!
In einer Konferenz überlegen, was jeder für die BO einbringen kann. Jugendliche in ihren Interessen wahr- und ernst nehmen.
Immer alle im Vorfeld mit ins Boot holen
Laufbahngestaltungskompetenzen müssen in allen Fächern erworben werden.
Das BBO-Tool am Beginn einsetzen
Schüler müssen den Prozess mit einem E-Portfolio dokumentieren, wäre auch auf tiktok möglich
Bewerbungsschreiben und Lebenslauf für berufspraktische Tage verwenden
Präsentation:
interaktives Poster gestalten,
Logos in Print-Qualität auf moodle
Standortkonzept:
IBOBB
Ziele: Befähigung zr lebenslangen beruflichen Gestaltung
Schulinternes BO-Konzept: Ziele, Verantwortlichkeiten, Zeitplanung, Fokus auf Lernprozess der Jugendlichenb
Schulleitung: hat Letztverantwortung, BO als Aufgabe der gesamten Schule
Qualifiziertes Personal: Benennung und Unterstützung eines BO-Teams, Arbeit im Team
Kooperation & Netzwerke: curriculumbasierte Zusammenarbeit mit Eltern, Wirtschaft, Berufsberatung
Zeitliche Einbindung: Kontinuität & Systematik, Langfristigkeit, prozessorientierte Arbeit im Sinne von Angeboten, die aufeinander aufbauen
Probleme:
berufliche Orientierung parallel zur Pubertät
Angebote müssen die Jugendlichen berühren
Globalisierung, Digitalisierung und New Work
außerschulische Unterstützungsangebote meist unüberschaubar
zeitlicher und organisatorischer Aufwand für BO-Verantwortliche
Individualisierung der Angebote und Systematik des Einsatzes fehlt
Reflexion ist der wichtigste Punkt "Was ist die Beute von heute?"
Vor- und Nachbereitung bringt erst die Qualität, wichtiger als die Quantität
Ziele beruflicher Orientierung
Befähigung zur proaktiven, informierten und individuell begründeten Berufswahl
Unterstützung beim Erwerb einer umfassenden Berufswahlkompetenz
Durchgängige und nachhaltige berufliche Orientierung
BOKOs müssen die Maßnahmen evaluieren
Schulinfo- und Berufsinfoabend in der Region schulübergreifend machen (mit Martinsberg?), dann wäre es jährlich für die 4. möglich
Evaluierung mit den Jahrgangslehrern!!!
IBOBB-Material nutzen
Schilf für das Jahrgangsteam der 3. und 4. Klasse zur BO veranstalten
Donnerstag, 26. Januar 2023
Moderation von Entwicklungsprozessen und Implementierung von IBOBB am Schulstandort
Referentin: Margit Pichler
Situationsanalyse
Elternabend in Workshop-Form
neue Form von Elternabenden: z. B. Kinder etwas präsentieren lassen, von den Eltern das Buffett richten lassen
Lehrveranstaltung Talente-Check am 29. März in St. Pölten
Disruption: Buzzword in einer VUKA-Welt = Erklärung VUKA
= alles ist unsicher, alles ist im Wandel (eine disruptive Technologie ist eine Innovation, die bestehende Technologie oder bestehende Produkte oder bestehende Dienstleistungen vollständig verdrängt)
daher kann ich Schüler nicht auf einen Beruf vorbereiten, sondern muss sie auf lebenslanges Lernen vorbereiten
Disruption entsteht, wenn alte Systeme träge, selbstgerecht und zukunftsblind sind.
Steuerung des Wandels durch 2 Faktoren:
1. externe Faktoren - gesetzliche Regelungen / vorgesetzte Dienstbehörde, Wettbewerb, Veränderungen der Außenwelt
künstliche Intelligenz: chat gpt: https://www.ingame.de/news/chat-gpt-login-deutsch-text-open-ai-ki-nutzer-suche-ausprobieren-google-hamburg-91971562.html
Info auf ikt4you: https://www.ikt4you.eu/be-active/weblinks/kiaufsatz
für Aufsätze und Bewerbungsschreiben verwendbar
junge Menschen brauchen eine andere Welt für ihren persönlichen Entwicklungsprozess
2. interne Faktoren - Ideen aus der eigenen Organisation, Standortspezifika, Wunsch nach Veränderung
BOKOs können mit ihren Maßnahmen und Aktivitäten Veränderungen im System initiieren,
Wichtig:
BOKO muss im Team arbeiten, ein Fachteam zusammenstellen,
Bewusstseinsbildung, wer könnte welche Rolle im BBO-Prozess übernehmen,
wie kann man die BBO in der Schule weiterentwickeln
step by step- Maßnahmen setzen und evaluieren
Verbündete suchen
Dienstag, 24. Januar 2023
Dienstag, 3. Januar 2023
Freitag, 18. November 2022
Kollegiale Gesprächsführung II
Referent: Dr. Daniel Passweg
Rapport
= gute Gesprächs- und Vertrauensbasis, ideale Basis für Konfliktlösung
Non-Rapport
= keine übereinstimmende Kommunikation, erschwert die Konfliktlösung
einfachster Rapport geht über die Körpersprache
Rapport
optimale Position für Beratungsgespräche ist ein 45° Winkel
Meta-Modell der Sprache
= wie wird was ausgedrückt, dieses wird einem linguistischem System zugeordnet und dann wird entsprechend und gezielt gefragt
Generalisierung = Verallgemeinerungen -> solange fragen, bis Beispiele kommen, Fragen, die in die Tiefe gehen, stellen, gut geeignet für die Beratung bei Glaubenssätzen
Verzerrungen = Ursache-Wirkung wird falsch dargestellt - z. B. Schuld wird auf einen anderen geschoben, verhindert Lösung, z. B. Lehrer ist schuld -> Strategie: Worum geht es wirklich? Wie schaut der momentane Notenstand aus? Wie ist das Leistungsbild in der Klasse? So lange fragen, bis die Eltern reflektieren, oft schwierig, weil die Eltern emotional sind,
Rapport braucht Empathiefähigkeit
Unangenehme Gespräche können am besten mit einer Systemstörung (z. B. Klopfen, Klingeln, ...) unterbrochen werden.
Preframing: ein vorher festgesetzter Rahmen
Sozialisierungsmodell von Graves
- Säuglingsstufe oder Egostufe
- Kleinkindstufe - Kinder wollen mit anderen interagieren
- pubertäre Stufe - Jugendliche fixieren ihre eigenen Werte - wie geht es mir? nörgeln, raunzen
- soziale oder Krankenpflegestufe, typisch für Lehrer - wie geht es mir und meinem Umfeld?
- Führungskraft, entscheidet über die Köpfe hinweg, kritisiert und macht Lösungsvorschläge, Kommunikation und Wertschätzung sind notwendig, wichtig für Krisenmanagement
- Führungskraft - teamorientiert, ideal für Schulentwicklung
Donnerstag, 17. November 2022
Kollegiale Gesprächsführung
Referentin: Eva Singer
Lifelong-Guidance-Strategie LLG
LLG-Forunm setzt sich zusammen aus Vertreterinnen des Ministeriums für Bildung, des AMS
3 Säulen:
- Berufsorientierung
- individuelle Beratung und Unterstützung im Entscheidungsprozess
- Realbegegnungen - BPT, Bildungs- und Berufsinfomessen
- Schulpsychologische Beratung - Talente-Check
5 Axiome der Kommunikation:
- Man kann nicht nicht kommunizieren
- Jede Kommunikation hat einen Inhalts- und einen Beziehungsaspekt - bei jeder Komm. muss die Beziehungsebene berücksichtigt werden
- Kommunikation ist immer Ursache und Wirkung
- Analog und digital
- symmetrisch oder komplementär
wertschätzender Umgang mit Kollegen und Schülern ist wichtig
Jeder hat einen anderen Standpunkt, die Brücke von einem zum anderen sind Fragen
Schüler wollen etwas gut können, positiv ankommen,
Grundsätze für eine erfolgreiche Kommunikation:
Offenheit
Empathie
Respekt vor jedem
Echtheit, Authentizität
Kongruenz = Wahrheit
Rat geben nur so, dass es sehr weit gesteckt ist und der Schüler selbst daraufkommen kann.
Ratschläge sind nicht zielführend, weil jeder selbst entscheiden muss
Keiner kann ein Problem so verstehen wie es vom anderen gemeint war.
Man kann nie eine Lösung für andere finden, jeder muss selbst wissen.
Lösungsorientiert kommunizieren heißt zuhören können und Fragen stellen, damit sie die Lösung leichter aufspüren können.
Kommunikationsquadrat:
Gewaltfreie Kommunikation nach Rosenberg
- Beobachtung schildern
- eigene Gefühle mitteilen (statt Schuldzuweisungen)
- Bedürfnisse formulieren (statt Strategien vorzuschlagen)
- Eine Bitte äußern (statt Forderungen zu stellen)
speziell bei Kindern:
Zeitdruck vermeiden
erkennen von Gefühlen trainieren
aufmerksam zuhören
Bei Kommunikationsproblemen ist es sehr hilfreich, sich in den anderen hineinzuversetzen und die Perspektive zu ändern.
Handlungsbedarf
Die lösungsorientierte Gesprächsführung hilft uns dabei, nach einer Lösung zu suchen und diese gemeinsam zu finden.
Dabei ist es wichtig, den Betroffenen als Experten für seine Probleme sein zu lassen.
Glaubenssätze sind Aussagen wie Das kann ich sowieso nicht ...
Lösungsorientierte Gesprächsführung
- Ressourcen finden: Wo läuft es gut? Schule? Privat?
- Was soll so bleiben, wie es ist? Was könnte besser sein? Noch besser?
- Handlungsmöglichkeiten erweitern, Handles stets so, dass du die Handlungsmöglichkeiten erweiterst - Blickfeld erweitern
- Auftragsklärung - Was wollen wir erreichen? Wo liegt das Problem?
- Zielklärung - diese verändern sich, daher immer wieder klären
Wenn etwas funktioniert, mach mehr davon
Wenn etwas nicht funktioniert, mach etwas anderes.
Hilfreiche Fähigkeiten
Die Fähigkeit des Nichtwissens
Die Kunst des Zuhörens
Die Fähigkeit des Schweigens (therapeutisches Grunzen ist erlaubt)
Schweigen des Gesprächspartners akzeptieren
Zirkularität
Zirkuläre Fragen "klopfen" das Umfeld ab
Perspektivenwechsel - hilft Lösung zu finden, erweitern Horizont
Man blickt über den Tellerrand hinaus
Perspektivenwechsel
Zirkularität ist alltägliches Einfühlungs- und Denkphänomen
Sie verschafft Überblick über Zusammenhänge und Motivationen












