Referentin: Sabine Fritz, PH Steiermark
Tipp:
zu Beginn der Stunde eine kleine Übung und am Ende der Stunde eine kleine Übung
Spiele
Welcome Diversity
Kreis, Fragen stellen, auf wen es zutrifft, der macht einen Schritt vor, die anderen geben Applaus; Beispiele für Fragen: zur Person, zur Familie, ...
Placemats = Brainwriting
Blatt in 4 Teile teilen, für jeden Teil verschiedene Fragen stellen;
Was ist das Ziel der BBO?
- Entscheidungsfähigkeit
- Selbstbewusstsein
- Resilienz
- Hilfestellung bei Problemen,
- reale Vorstellungen von der Arbeitswelt (Was verdienst du?), daher wichtig: Berufspraktische Tage und Realbegegnungen - bis zu 30 Stunden in der 3. und 4. Klasse, auch bei unterschiedlichen Exkursionen überlegen, welche Berufe es dort gibt
- Bewusstsein schaffen, dass es mit 14 eine erste Entscheidung gibt, aber das muss/wird nicht lebenslänglich sein
- Selbstreflexion, Entscheidung argumentieren können
SELBSTKOMPETENZ
SACH- UND METHODENKOMPETENZ (Wissen um Arbeitswelt, recherchieren, präsentieren im Deutschunterricht, z. B. Berufsbild vom Traumberuf (Fähigkeiten, Tätigkeiten, ...))
SOZIALKOMPETENZ (Teamfähigkeit)
ENTSCHEIDUNGSFÄHIGKEIT - Zielstrebigkeit, Tüchtigkeit, Leistungsbereitschaft, Durchhaltevermögen,
Passt mein Bild vom Beruf zum Beruf? Passt das, was dort verlangt wird, zu meiner Person? - Abgleich auch mit Gleichaltrigen, Freunden, Lehrern
Spiele:
Find someone who? - Fragen auf Kärtchen, umhergehen, Namen dazuschreiben
Heiteres Beruferaten - typische Handbewegung, nur Entscheidungsfragen, nach 10 nein wird aufgelöst, evt. AB mit Fragen; zur sanften Interviewvorbereitung
Umgang mit Verhaltensauffälligkeiten - Regeln aufstellen (Was brauchst du, um gut arbeiten zu können? auf post its schreiben und danach Regeln aufstellen, diese unterschreiben lassen - Vereinbarungskultur
Ursache für Verhaltensauffälligkeiten ist am häufigsten beschämendes Verhalten.
Übung zur Teambildung zur Problemlösefähigkeit:
5 Blatt Kopierpapier, Aufgabe - Podest bauen, auf dem möglichst viele Ziegel gestellt werden können
Schritte zur Entscheidung:
Was wünsche ich mir für mein Leben?
Nachdenken über Wünsche und Werte, Erwartungen und Ziele formulieren
Beispiel für einen Einstieg: Berufe auf Kärtchen schreiben, 6 Stapel, würfeln, der Reihe nach zuordnen, dann reflektieren
Was erwartest du dir? Das sind eigentlich die Werte, die dir wichtig sind. Darüber nachdenken lassen, evt. zeichnen lassen, evt. Bilder auflegen, ein passendes suchen und einen Satz sagen: "Mir ist wichtig, dass ich ...", dann Teams bilden mit ähnlichen oder gleichen Werten
Wer bin ich?
Wer kann mich unterstützen bzw. beraten in meinem Bildungs- und Berufswahlprozess?
Welche Art von Arbeit passt zu mir? Welche Art von Ausbildung passt zu mir?
Bin ich bereit zu entscheiden?
Welche Kompetenzen brauche ich für die Entscheidung?
Mut, Durchhaltevermögen, Begeisterungsfähigkeit, Problemlösestrategie, Selbstständigkeit
Persönlichkeitsbildung
- in der Herkunftsfamilie, in Peergroups
Inhalte der schulischen Persönlichkeitsbildung:
Arbeit am Selbstbild
Kommunikation
Gruppendynamik
Career Management Skills (CMS) = Bündel von Kompetenzen:
Informationen über sich selbst, reflexive Auseinandersetzung mit eigenen Interessen, Begabungen, Talenten
Bildungs-, Berufs- und Beschäftigungsmöglichkeiten besorgen, analysieren, zusammenfassen und organisieren, Fähigkeit über Bildungswege und Berufe zu recherchieren und kritisch zu bewerten
Entscheidungen treffen und umsetzen können, Entscheidungs- und Reflexionsfähigkeit
die damit zusammenhängenden Veränderungen positiv bewältigen, Fähigkeit, eigene Ziele zu definieren und zu verfolgen
Übung: Plakat - unten das bin ich jetzt, oben das möchte ich werden
Laufbahngestaltungskompetenzen:
Selbstmanagement
Lernen und Arbeit erkunden
Laufbahngestaltung
Berufsbilder
Berufsbilder mit typischen Tätigkeiten und Anforderungen
Berufswahltheorien - Selbststudium
Anforderungen und Erwartungen der Betriebe:
Verantwortungsbereitschaft, Zuverlässigkeit, Selbstständiges Arbeiten, Motivation, Genauigkeit, Leistungsbereitschaft, Durchhaltevermögen, Realistische Vorstellung der Arbeitswelt, höfliches Auftreten, äußerer Eindruck, Selbsteinschätzung, Selbstreflexion, Offen für Neues, Konkrete Vorstellung vom Lehrberuf, Teamfähigkeit, Kooperationsbereitschaft, Kommunikationsfähigkeit, Gute Umgangsformen, Kritik- und Konfliktfähigkeit
alle diese Fähigkeiten auf die Schulsituation runterbrechen, d. h. wo wird das jetzt schon in der Schule geübt.
Thema Interessen im Unterricht:
- Ich-Boxen oder Schatzkisten
- 7 Freizeitaktivitäten aufschreiben lassen, dann gehen alle herum und schauen, was die anderen geschrieben haben
- Kreis: reihum sagt jeder, was er am liebsten macht, dann Paare bilden und W-Fragen paarweise zu den Interessen (Mit wem?, Wo?),
- dann Cluster bilden z. B. Sport, Musik, ..., dann Skalierungsübung machen (z. B. von 1 - 7 - Wie gerne machst du dein Hobby von 1 - 7,
- ein Hobby herausnehmen und von den anderen verschiedene W-Fragen stellen lassen - Wie, wo, wann, was, ... Welche Fähigkeiten braucht man dazu
- einen Beweis bringen lassen, ein Foto, einen Film machen oder Powerpoint - wichtig fürs Bewerbungsportfolio
- Stärkenbeleg machen lassen, in der Klasse aufhängen, zum KEL-Gespräch mitnehmen
Was habe ich in meinem Leben schon alles gelernt?
Stärken nicht nur behaupten, sondern auch belegen
Wortschatzarbeit zu den Kompetenzbegriffen
Konstruktives Feedback geben
Stärkeportfolio:
Außerschulische Aktivitäten wie Sport oder Musik, außerschulische Aktivitäten im Haushalt, außerschulische Interessen, Pflichten in der Familie im Haushalt sind wichtig, z. B. kleine Berichte schreiben lassen und zum Stärkeportfolio geben, Unterrichtsfächer passen auch, zu Werkstück einen Erfolgsnachweis geben
Erarbeitung der Begriffe
- Welche Fähigkeiten braucht ein Lehrer, ein erfolgreicher Schüler?
- Annoncenarbeit (z. B. AMS Jobroom, Printmedien wie Lehrlingsfolder, Tageszeitungen ...)
- ABC-Listen
- Fähigkeitenkärtchen und Berufekärtchen
- KURIER - Stellenangebote sammeln für die Unterrichtsarbeit,
- Bei Jobmessen Folder mitnehmen lassen oder selbst mitnehmen, lesen, markieren lassen, was man nicht versteht, eignet sich auch für Berufsfelder
- Stärkendefinition gemeinsam erarbeiten
Arbeit mit Stärkenkarten:
kennenlernen, lesen, legen, Rückmeldung geben lassen
pantomimisch darstellenlassen
Stärkekarten von der AK OÖ
My future - Mappe online
Selbstbild - Fremdbild
für Traumberufe, die nicht realistisch sind, sollen auch berücksichtigt werden:
- recherchieren lassen, was geleistet werden muss
- jemanden einladen, der den Beruf ausübt
konkrete, differenzierte Rückmeldungen geben lassen
Spiele
Positive Eigenschaften "Feedback-Quickie"
3 - 4 Spieler, Kärtchen mit positiven Statements, jeder Spieler nimmt ein Kärtchen, liest es, und legt es verdeckt zum Mitspieler, zu dem es passt, solange spielen, bis alle Kärtchen verbraucht sind, dann dreht jeder um und liest seine Kärtchen
Eigenschaften-ABC machen
Gummibärlispiel
Kärtchen mit Eigenschaften, jeder bekommt Gummibärli in einer Farbe, schreibt für jeden 3 positive Eigenschaften und begründet sie
Stärkenblüte
geeignet für Elternabend, Name vom Kind in die Mitte, in die Blütenblätter werden positive Eigenschaften geschrieben
Feedback geben in Bewertungsrastern
Arbeit und Beruf
Was bedeutet Arbeit und Beruf für euch? - Beispiele geben
Wozu arbeiten gehen?
Ist Arbeit der Weg ...
ins Leben?
in die Gesellschaft?
in den Wohlstand?
zur Selbstverwirklichung?
Übung zur Finanzbildung: durchschnittlichen Lebensunterhalt ausrechnen lassen
Cold Case - kein Beruf ist ohne Wert
Wert der Arbeit: Welche Berufe benötigt es, bis wir unsere Semmel essen können?
AK: https://noe.arbeiterkammer.at/beratung/bildung/berufsorientierung/Fuer_Schulklassen.html


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